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McMinn Oberflächenersatz

McMinn – Hüftoberflächenersatz

Moderner Hüftoberflächenersatz nach McMinn – Die gelenkerhaltende Alternative zur Totalendoprothese für aktive Patienten mit Hüftarthrose

Die Totalhüftendoprothese (THA, Hüftprothese) ist einer der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe weltweit. Viele jüngere Patienten, normalerweise unter 65 Jahren, die an Arthrose leiden, stehen jedoch vor der Entscheidung zwischen einer verzögerten Operation oder einer eingeschränkten Rückkehr zur Aktivität mit einem erhöhten Risiko für zukünftige Operationen im Laufe ihres Lebens.

Der Oberflächenersatz an der Hüfte stellt eine konservativere Behandlungsoption für jüngere Patienten dar, die die Zeit bis zum Erfordernis einer Totalendoprothese verlängern kann. Die klinischen Erfolge der derzeit verfügbaren Metall-auf-Metall (MoM)-Hüftoberflächenersatzprothesen haben die anfänglichen Erwartungen übertroffen und können insbesondere jüngeren Männern viele weitere Jahre eines aktiven Lebens ermöglichen, bevor ein herkömmlicher totaler Hüftgelenksersatz notwendig wird.

Vorteile des Oberflächenersatzes („Kappenprothese“)

Bei einer herkömmlichen Hüftprothese wird der Kopf des Oberschenkelknochens vollständig entfernt und durch eine neue Kugel auf einem Schaft ersetzt, der in den Oberschenkelknochen eingeführt wird. Im Gegensatz dazu entfernt ein Oberflächenersatz lediglich den abgenutzten Knorpel und erhält den Hals sowie den größten Teil des Kopfes des Oberschenkelknochens. Dabei wird eine dünnwandige Kugel über dem Oberschenkelkopf platziert, während eine ebenso dünne Schale in die Pfanne (Ihr Becken) eingesetzt wird.

Im Unterschied zu konventionellen Hüftprothesen, die eine kleinere Kugel in der Pfanne verwenden (normalerweise bis zu 32 oder 36 mm Durchmesser), stellt der Hüftoberflächenersatz die natürliche Größe Ihrer eigenen Hüfte wieder her (üblicherweise über 50 mm Durchmesser). Dies bietet einen unmittelbaren Vorteil für die Gelenkstabilität, und postoperative Luxationen sind äußerst selten: 3-5 mal weniger wahrscheinlich als bei einer Totalendoprothese.

Der Oberflächenersatz des Femurkopfes bietet im Vergleich zu einer herkömmlichen Hüftprothese eine bessere Wiederherstellung der Anatomie und des natürlichen Gangs. Erfahrene Chirurgen sind sich einig, dass Patienten mit einem Oberflächenersatz an der Hüfte im Vergleich zur Totalendoprothese eine Rückkehr zu einem breiteren Spektrum an Sport- und Freizeitaktivitäten ermöglichen können. Diese Rückkehr zur Aktivität erfolgt üblicherweise viel früher in der postoperativen Erholungsphase. Die Patienten berichten von einem hohen Aktivitätsniveau, einschließlich Laufen, und dieses hohe Aktivitätsniveau wird für mehr als 10 Jahre nach ihrer Operation aufrechterhalten.

Wenn in Zukunft eine Revision des Hüftgelenksersatzes erforderlich ist, ist die Operation technisch einfacher als bei einer Revision einer Totalendoprothese. Das Verfahren für den Oberschenkelknochen ist im Wesentlichen dasselbe wie bei einer erstmaligen Totalendoprothese.

Der ADEPT® Oberflächenersatz

Der ADEPT® Hüftoberflächenersatz zielt darauf ab, den abgenutzten oder beschädigten Knorpel in Ihrem Hüftgelenk zu ersetzen. Er wurde entwickelt, um mit den natürlichen Strukturen (Bänder und Muskeln) Ihrer Hüfte zusammenzuarbeiten und Ihnen ein stabiles Gelenk sowie einen Bewegungsbereich zu bieten, der es Ihnen ermöglicht, normale alltägliche Aufgaben mit reduzierten oder keinen Schmerzen auszuführen. Seit seiner Einführung im Jahr 2004 hat sich der ADEPT® Hüftoberflächenersatz als äußerst erfolgreiches Verfahren erwiesen. Die besten Ergebnisse werden bei Männern und größeren Größen beobachtet. Der ADEPT® wurde vom unabhängigen Orthopaedic Data Evaluation Panel (ODEP) aufgrund der verfügbaren klinischen Daten mit einer ODEP 13A-Bewertung ausgezeichnet.

Für wen eignet sich der Oberflächenersatz?

Wie bei jedem Gelenkersatz können individuelle und chirurgische Faktoren die Eignung des Verfahrens bestimmen oder die Lebensdauer der Prothese beeinflussen.

Wir beraten Sie gerne, ob dieses Verfahren für Sie geeignet ist, und um die Risiken, Vorsichtsmaßnahmen und anderen Maßnahmen zu verstehen, die für Sie relevant sein könnten.

Bekannte Sportler mit Oberflächenersatz

Einige Leistungssportler, die mit einem Oberflächenersatz an der Hüfte versorgt wurden, sind:

  1. Andy Murray (Tennis): Andy Murray unterzog sich im Januar 2019 im Alter von 32 Jahren einem Oberflächenersatz an seiner rechten Hüfte, nachdem eine Hüftarthroskopie nicht den gewünschten Erfolg brachte. Trotz der Herausforderungen einer Hüftoperation kehrte er schnell auf den Tennisplatz zurück und gewann bereits im selben Jahr nach 6 Monaten im Doppel bei Wimbledon und nach 8 Monaten das ATP-Turnier in Antwerpen im Einzel.

  2. Bob Bryan (Tennis): Bob Bryan, ein erfolgreicher Doppelspieler, unterzog sich ebenfalls einem Oberflächenersatz an der Hüfte. Er kehrte bereits 5 Monate nach seiner Operation bei den Australian Open 2019 erfolgreich auf den Tennisplatz zurück.

  3. Floyd Landis (Radsport): Floyd Landis, ehemaliger Profi-Radfahrer, erhielt einen Oberflächenersatz an der Hüfte und setzte seine sportlichen Aktivitäten nach der Operation fort.

  4. Ed Jovanovski (Eishockey): Ed Jovanovski, ein ehemaliger professioneller Eishockeyspieler, wurde mit einem Oberflächenersatz an der Hüfte versorgt und konnte nach der Operation seine Karriere fortsetzen.

  5. Masi Marjamäki (Eishockey): Masi Marjamäki, ein finnischer Eishockeyspieler, erhielt ebenfalls einen Oberflächenersatz an der Hüfte und konnte seine sportlichen Aktivitäten nach der Operation fortsetzen.

  6. David Walker (Judo): David Walker, ein britischer Judoka, wurde mit einem Oberflächenersatz an der Hüfte versorgt und kehrte erfolgreich zum Wettkampf zurück.

Diese Athleten demonstrieren, dass ein Oberflächenersatz an der Hüfte auch im Leistungssport eine erfolgreiche Rehabilitation und Rückkehr zum aktiven Sport ermöglichen kann.

Link: Andy Murray: Resurfacing auf Prime Video ansehen


Dr. Alexander Moser
Ihr Hüftspezialist in Berlin
„Hüftchirurgie auf höchstem Niveau“

Hüftoberflächenersatz Berlin – McMinn Prothese – Kappenprothese Hüfte – Hüftarthrose Behandlung für Sportler

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Hüftoberflächenersatz und einer herkömmlichen Hüftprothese?

<p>Der entscheidende Unterschied liegt in der Knochenresektion: Bei einer herkömmlichen Hüftprothese wird der Kopf des Oberschenkelknochens vollständig entfernt und durch eine neue Kugel auf einem Schaft ersetzt, der in den Oberschenkelknochen eingeführt wird. Beim Hüftoberflächenersatz hingegen wird lediglich der abgenutzte Knorpel entfernt, während der Hals sowie der größte Teil des Kopfes des Oberschenkelknochens erhalten bleiben. Eine dünnwandige Metallkappe wird über den präparierten Oberschenkelkopf gestülpt, während eine ebenso dünne Schale in die Hüftpfanne eingesetzt wird.</p><p>Diese knochenschonende Technik bietet mehrere Vorteile:</p><p>– Erhalt der natürlichen Anatomie und Biomechanik</p><p>– Größerer Kugelkopf (über 50 mm) für mehr Stabilität</p><p>– Geringeres Luxationsrisiko (3-5 mal geringer als bei Standardprothesen)</p><p>– Bessere Wiederherstellung des natürlichen Gangbildes</p><p>– Bei notwendigen Revisionen technisch einfachere Operation</p>

Für welche Patienten ist der Hüftoberflächenersatz geeignet?

<p>Der Hüftoberflächenersatz ist besonders geeignet für:</p><p>– <strong>Jüngere, aktive Patienten</strong> (typischerweise unter 65 Jahren)</p><p>– <strong>Männer</strong> (zeigen die besten Ergebnisse, bei Frauen ist die Studienlage differenzierter)</p><p>– Patienten mit <strong>fortgeschrittener Hüftarthrose</strong> (Coxarthrose)</p><p>– Patienten mit <strong>hohem Aktivitätsanspruch</strong> (Sportler, körperlich Aktive)</p><p>– Patienten mit <strong>ausreichender Knochenqualität</strong> im Oberschenkelkopf</p><p>– Patienten mit <strong>größeren Hüftkopfgrößen</strong> (bessere Ergebnisse)</p><p>Nicht geeignet ist das Verfahren bei:</p><p>– Fortgeschrittener Osteoporose</p><p>– Größeren Knochenzysten oder -nekrosen</p><p>– Bestimmten Formen von Hüftdysplasien</p><p>– Metallallergien</p><p>– Eingeschränkter Nierenfunktion (Metallionenausscheidung)</p><p>Wir beraten Sie gerne persönlich, ob dieses Verfahren für Sie geeignet ist.</p>

Wie sind die Erfahrungen von Leistungssportlern mit dem Hüftoberflächenersatz?

<p>Der Hüftoberflächenersatz hat sich besonders bei Leistungssportlern bewährt, die nach der Operation auf hohem Niveau weiterarbeiten konnten. Bekannte Beispiele sind:</p><p>– <strong>Andy Murray</strong> (Tennis): Der britische Tennisspieler unterzog sich im Januar 2019 im Alter von 32 Jahren einem Oberflächenersatz an der rechten Hüfte. Bereits 6 Monate später gewann er im Doppel in Wimbledon und nach 8 Monaten das ATP-Turnier in Antwerpen im Einzel. Seine Karriere wurde dokumentiert in der Prime Video Doku „Andy Murray: Resurfacing“.</p><p>– <strong>Bob Bryan</strong> (Tennis): Der erfolgreiche Doppelspieler kehrte bereits 5 Monate nach seiner Operation bei den Australian Open 2019 erfolgreich auf den Tennisplatz zurück.</p><p>– <strong>Floyd Landis</strong> (Radsport): Der ehemalige Profi-Radfahrer setzte seine sportlichen Aktivitäten nach der Operation fort.</p><p>– <strong>Ed Jovanovski und Masi Marjamäki</strong> (Eishockey): Beide Profis konnten nach dem Eingriff ihre Karrieren fortsetzen.</p><p>– <strong>David Walker</strong> (Judo): Der britische Judoka kehrte erfolgreich zum Wettkampf zurück.</p><p>Diese Athleten demonstrieren, dass ein Oberflächenersatz an der Hüfte auch im Leistungssport eine erfolgreiche Rehabilitation und Rückkehr zum aktiven Sport ermöglichen kann.</p>

Was ist der ADEPT® Oberflächenersatz?

<p>Der ADEPT® Hüftoberflächenersatz ist ein modernes Implantatsystem, das darauf abzielt, den abgenutzten oder beschädigten Knorpel im Hüftgelenk zu ersetzen. Er wurde entwickelt, um mit den natürlichen Strukturen (Bänder und Muskeln) Ihrer Hüfte zusammenzuarbeiten und Ihnen ein stabiles Gelenk sowie einen Bewegungsbereich zu bieten, der es Ihnen ermöglicht, normale alltägliche Aufgaben mit reduzierten oder keinen Schmerzen auszuführen.</p><p>Seit seiner Einführung im Jahr 2004 hat sich der ADEPT® Hüftoberflächenersatz als äußerst erfolgreiches Verfahren erwiesen. Die besten Ergebnisse werden bei Männern und größeren Größen beobachtet. Der ADEPT® wurde vom unabhängigen Orthopaedic Data Evaluation Panel (ODEP) aufgrund der verfügbaren klinischen Daten mit einer ODEP 13A-Bewertung ausgezeichnet – der höchsten Bewertung für Langzeitergebnisse.</p>

Wie sind die langfristigen Ergebnisse des Hüftoberflächenersatzes?

<p>Die klinischen Erfolge der derzeit verfügbaren Metall-auf-Metall (MoM)-Hüftoberflächenersatzprothesen haben die anfänglichen Erwartungen übertroffen. Insbesondere jüngere Männer können von vielen weiteren Jahren eines aktiven Lebens profitieren, bevor ein herkömmlicher totaler Hüftgelenksersatz notwendig wird.</p><p>Wissenschaftliche Studien belegen:</p><p>– Hohe Überlebensraten der Prothese nach 10-15 Jahren</p><p>– Exzellente funktionelle Ergebnisse mit Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten</p><p>– Geringere Luxationsraten im Vergleich zu Standardprothesen</p><p>– Erhaltene Knochensubstanz für eventuelle Revisionen</p><p>Wichtige wissenschaftliche Literatur:</p><p>– National Joint Registry 18. Jahresbericht, 2021</p><p>– Lombardi AV et al. Clin Orthop Relat Res. 2011; 469(6): 1547-53.</p><p>– Barrack RL et al. Clin Orthop Relat Res. 2013; 471: 3803–3813.</p><p>– Aqil A. et al. Int Orthop. 2013; 37(5): 795-801.</p><p>– Van Der Straeten C und De Smet KA. Hip Int. 2016; 26 (1): 1-7.</p><p>– Haddad FS et al. Bone Joint J. 2015; 97-B:617–22.</p>

Wie ist der Ablauf der Operation und die Erholungszeit?

<p>Die Operation des Hüftoberflächenersatzes dauert etwa 60-90 Minuten und wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Der Zugang erfolgt über einen seitlichen oder hinteren Zugang zur Hüfte.</p><p>Die Erholungszeit gestaltet sich wie folgt:</p><p>– <strong>Krankenhausaufenthalt:</strong> 3-5 Tage</p><p>– <strong>Erste 2-4 Wochen:</strong> Gehen mit Unterarmgehstützen, zunächst mit Teilbelastung</p><p>– <strong>Nach 4-6 Wochen:</strong> Zunehmende Belastung, Beginn der Physiotherapie</p><p>– <strong>Nach 6-12 Wochen:</strong> Meist schmerzfreies Gehen, Rückkehr zu leichten sportlichen Aktivitäten</p><p>– <strong>Nach 3-6 Monaten:</strong> Rückkehr zu den meisten Alltagsaktivitäten</p><p>– <strong>Nach 6-12 Monaten:</strong> Volle sportliche Belastbarkeit möglich</p><p>Viele Patienten berichten von einem hohen Aktivitätsniveau, einschließlich Laufen, und dieses hohe Aktivitätsniveau wird für mehr als 10 Jahre nach ihrer Operation aufrechterhalten.</p>

Welche Vorteile bietet der Oberflächenersatz bei einer späteren Wechseloperation?

<p>Ein wesentlicher Vorteil des Hüftoberflächenersatzes zeigt sich, wenn in der Zukunft eine Revision (Wechseloperation) erforderlich werden sollte. Da beim Oberflächenersatz der Oberschenkelkopf und -hals erhalten bleiben, ist die Operation technisch einfacher als bei einer Revision einer Totalendoprothese. Das Verfahren für den Oberschenkelknochen ist im Wesentlichen dasselbe wie bei einer erstmaligen Totalendoprothese.</p><p>Dies bedeutet:</p><p>– Erhalt von wertvoller Knochensubstanz</p><p>– Einfachere operative Technik bei Revisionen</p><p>– Bessere Ausgangssituation für eine erneute Prothesenversorgung</p><p>– Potenziell geringeres Komplikationsrisiko bei Wechseloperationen</p>

Gibt es Risiken oder Einschränkungen beim Hüftoberflächenersatz?

<p>Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch beim Hüftoberflächenersatz potenzielle Risiken:</p><p>– <strong>Metallionenfreisetzung:</strong> Bei Metall-auf-Metall-Gleitpaarungen können Metallionen (Kobalt, Chrom) freigesetzt werden. Bei den meisten Patienten ist dies unproblematisch, in seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Regelmäßige Kontrollen werden empfohlen.</p><p>– <strong>Schenkelhalsfraktur:</strong> In seltenen Fällen kann es zu einer Fraktur des erhaltenen Schenkelhalses kommen, insbesondere in der frühen postoperativen Phase.</p><p>– <strong>Lockerung der Pfannenkomponente:</strong> Wie bei allen Hüftprothesen kann es langfristig zu Lockerungen kommen.</p><p>– <strong>Nicht für alle Patienten geeignet:</strong> Frauen haben tendenziell schlechtere Ergebnisse, möglicherweise aufgrund kleinerer Implantatgrößen oder anderer anatomischer Faktoren.</p><p>Die sorgfältige Patientenselektion ist entscheidend für den Erfolg des Verfahrens. Ihr Hüftspezialist wird mit Ihnen die individuellen Risiken und Vorteile besprechen.</p>