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Hüftprothese minimalinvasiv

Gelenkersatz „Hüftprothese“ – Endoprothetik (minimal-invasiv, muskelschonend)

Minimal-invasiver Hüftgelenkersatz in Berlin – muskelschonende Hüftprothese mit AMIS-Technik für schnelle Mobilisation und optimale Funktion

Bei einem fortgeschrittenen Verschleiß des Hüftgelenkes (Hüftarthrose), kann eine gelenkerhaltende Therapiemaßnahme nicht mehr anhaltend Beschwerden lindern. In Abhängigkeit des persönlichen Leidens erwägen wir die Implantation eines künstlichen Gelenkes (Hüftprothese).

Hierbei legt Ihr Orthopäde in Berlin insbesondere Wert auf eine individuelle Planung in Abstimmung auf die speziellen Bedürfnisse des Patienten. Persönliche Faktoren wie beispielsweise Alter, sportlicher Anspruch und Schmerzintensität stehen im Fokus der Behandlung.

Soweit möglich werden sämtliche Hüftprothesen über einen muskelschonenden, minimalinvasiven Zugang operiert. Das operierte Bein kann nach der Operation in den allermeisten Fällen sofort wieder belastet werden. Bereits am ersten Tag nach der Operation sollte das Laufen wieder möglich sein. Die Entlassung aus der stationären Behandlung ist oft schon nach dem vierten Tag möglich. Minimalziel ist es die Mobilität wieder herzustellen. Auch Sport mit Endoprothese ist durch das muskelschonende Vorgehen in den meisten Fällen wieder gut möglich.

Minimal-invasive Hüftendoprothetik

Komplikationsarme Operationstechnik Schnelle Genesung durch Muskelschutz Kleinere, kosmetische Hautschnitte Bestes funktionelles Ergebnis

Das künstliche Hüftgelenk (Hüftendoprothese, Hüft-TEP) ist heute ein Routineeingriff in orthopädischen Fachkliniken. Bereits mit der klassischen Operationsmethode über größere Standardzugänge zum Hüftgelenk kann eine hohe Patientenzufriedenheit erzielt werden.

Eine Weiterentwicklung der klassischen Operationstechnik ist der minimal-invasive Zugang. Hierdurch kann eine noch höhere Patientenzufriedenheit und ein besseres funktionelles Ergebnis nach der Operation erreicht werden.

Die Entscheidung, welche Therapie für Sie persönlich am geeignetsten ist, wird nach ausführlicher Beratung durch uns in der Sprechstunde getroffen.

Vorteile der minimal-invasiven Operationstechnik:

Schnelle Mobilisation

Die muskelschonende Operation ermöglicht eine sehr schnelle Mobilisation – minimal-invasive Hüftendoprothesen in Berlin können in der Regel sofort wieder belastet werden. Die ersten Gehversuche werden meist schon wenige Minuten nach dem Eingriff gemeinsam mit dem Operateur persönlich unternommen.

Weniger Komplikationen

Nach der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks können in seltenen Fällen Komplikationen wie Thrombosen, Lungenentzündungen oder Embolien auftreten. Diese sind oft die Folge der üblichen anfänglichen Bettruhe oder Immobilität. Durch die frühzeitige Mobilisation ist das Risiko für derartige Probleme nach Ruhigstellung deutlich reduziert. Der kleinere Hautschnitt und der weichteilschonende Zugang haben weniger Blutverlust und eine schnelle Wundheilung zur Folge.

Für jedes Patientenalter sinnvoll

Für junge Patienten ist ein muskelschonender Zugang aufgrund des noch höheren sportlichen Anspruchs empfehlenswert. Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskulatur im Körper ab. Daher ist es sinnvoll, insbesondere bei älteren Patienten jede Schädigung von Muskulatur zu vermeiden.

Erhöhte Zufriedenheit mit dem neuen Gelenk!

Die schnelle Mobilisation bedeutet weniger psychische Belastung nach dem Eingriff. Sie stärkt das Vertrauen in das neue Gelenk. Die psychische Komponente ist ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Zufriedenheit mit dem künstlichen Gelenk.

Moderne, bewährte Implantate

Wichtig ist, dass moderne Implantate eine schonende Implantation erlauben und eine lange Lebensdauer gewährleisten. Es werden ausschließlich bewährte Implantate namhafter Hersteller verwendet. Die höchste Qualität der verwendeten Implantate wird kontinuierlich durch Daten der nationalen und internationalen Endoprothesenregister überwacht.

Entlassung

Die Entlassung in unserer Abteilung erfolgt nach festgelegten Kriterien, wie z.B. sichere selbstständige Treppenbewältigung. Auch bei minimal-invasiven Eingriffen muss der Klinikaufenthalt nicht verkürzt werden. Die Entlassung erfolgt ausschließlich in Absprache mit dem Patienten. Gegenüber dem Standardverfahren fühlen sich die Patienten jedoch schneller wieder wohl und wünschen daher oft bereits nach wenigen Nächten die Entlassung nach Hause.

Sport mit dem neuen Gelenk

Das minimal-invasive, muskelschonende Verfahren ist besonders für sportliche Ansprüche geeignet. Der muskelschonende Zugang gewährleistet eine hohe Stabilität. Die meisten Sportarten können auch mit dem künstlichen Gelenk wieder ausgeübt werden. Ihr Sportorthopäde in Berlin berät Sie gerne individuell.

Operationstechnik

Die Operationstechnik ist im Vergleich zur klassischen Implantationstechnik deutlich muskelschonender und weichteilschonender. Ziel ist es, die das Hüftgelenk umgebende Muskulatur vollständig zu schonen. Dadurch wird die sofortige Belastbarkeit des neuen Gelenkes gewährleistet. Wir verwenden in der Regel einen modernen vorderen Zugang zum Hüftgelenk (AMIS-Technik). Dieser ist besonders muskelschonend.

Nachbehandlung

Die Prothese kann sofort voll belastet werden, sodass direkt im Anschluss an die Operation die ersten Schritte auf der neuen Hüfte unternommen werden können. Eine Anschlussheilbehandlung („Reha“) wird von uns nach Ihren Wünschen eingeleitet und kann stationär aber auch ambulant erfolgen.

Wenn Sie Fragen zum Thema Endoprothese in Berlin haben, rufen Sie uns gerne unter 0151 25394870 an. Wir freuen uns, Ihnen helfen zu können.


Dr. Alexander Moser
Ihr Hüftspezialist in Berlin
„Hüftchirurgie auf höchstem Niveau“

Hüftprothese Berlin – Minimal-invasive Hüftendoprothetik – Muskelschonende Hüftoperation – AMIS-Technik Berlin

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Häufige Fragen

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Hüftprothese?

<p>Die Entscheidung für eine Hüftprothese wird individuell getroffen und hängt von verschiedenen Faktoren ab:</p><p>– <strong>Schmerzintensität:</strong> Wenn die Schmerzen im Alltag und nachts nicht mehr kontrollierbar sind und die Lebensqualität erheblich einschränken.</p><p>– <strong>Funktionseinschränkung:</strong> Bei zunehmender Bewegungseinschränkung und Gehbehinderung.</p><p>– <strong>Versagen konservativer Therapien:</strong> Wenn Physiotherapie, Medikamente und Injektionen keine ausreichende Linderung mehr bringen.</p><p>– <strong>Fortgeschrittener Verschleiß:</strong> Wenn eine gelenkerhaltende Therapie (<a href="/de/gelenkerhaltende-huftchirurgie-huftarthroskopie">Hüftarthroskopie</a>) nicht mehr anhaltend Beschwerden lindern kann.</p><p>Ihr Orthopäde in Berlin wird mit Ihnen den optimalen Zeitpunkt für den Eingriff besprechen, abhängig von Ihrem persönlichen Leidensdruck, Alter, sportlichem Anspruch und Schmerzintensität.</p>

Was ist der Vorteil der minimal-invasiven, muskelschonenden Hüftprothese?

<p>Die minimal-invasive Hüftprothese bietet gegenüber der klassischen Operationstechnik zahlreiche Vorteile:</p><p>– <strong>Muskelschonender Zugang:</strong> Die umliegende Muskulatur wird geschont und nicht durchtrennt (insbesondere bei der AMIS-Technik).</p><p>– <strong>Schnellere Mobilisation:</strong> Das operierte Bein kann in den allermeisten Fällen sofort wieder voll belastet werden.</p><p>– <strong>Kürzerer Krankenhausaufenthalt:</strong> Die Entlassung ist oft schon nach 3-4 Tagen möglich.</p><p>– <strong>Geringerer Blutverlust:</strong> Durch den weichteilschonenden Zugang kommt es zu weniger Blutungen.</p><p>– <strong>Schnellere Wundheilung:</strong> Kleinere, kosmetisch günstigere Hautschnitte.</p><p>– <strong>Weniger Schmerzen:</strong> Reduzierte postoperative Schmerzen durch den Muskelerhalt.</p><p>– <strong>Bessere Funktion:</strong> Höhere Patientenzufriedenheit und besseres funktionelles Ergebnis.</p><p>– <strong>Geringeres Komplikationsrisiko:</strong> Weniger Thrombosen, Pneumonien und Embolien durch frühzeitige Mobilisation.</p>

Wie lange hält eine Hüftprothese?

<p>Moderne Hüftprothesen haben eine sehr gute Langzeithaltbarkeit. Die Standzeiten hängen von verschiedenen Faktoren ab:</p><p>– Moderne Prothesen aus hochwertigen Materialien (Keramik, hochvernetztes Polyethylen) erreichen Standzeiten von 20-25 Jahren und mehr.</p><p>– Die Überlebensrate nach 15-20 Jahren liegt bei über 90-95%.</p><p>– Die Haltbarkeit wird kontinuierlich durch Daten aus nationalen und internationalen Endoprothesenregistern überwacht.</p><p>– Nur bewährte Implantate namhafter Hersteller werden verwendet.</p><p>– Die Standzeit kann durch ein angepasstes Aktivitätsniveau und die Vermeidung von Hochrisikosportarten positiv beeinflusst werden.</p>

Kann ich mit einer Hüftprothese Sport treiben?

<p>Ja, Sport mit einer Hüftprothese ist in den meisten Fällen wieder gut möglich. Die minimal-invasive, muskelschonende Operationstechnik ist besonders für sportliche Ansprüche geeignet:</p><p>– Der muskelschonende Zugang gewährleistet eine hohe Stabilität des neuen Gelenks.</p><p>– Empfohlen werden gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walking, Golf und Tanzen.</p><p>– Sportarten mit höherer Belastung wie Joggen, Tennis oder Skifahren sind nach entsprechender Übung und Absprache oft ebenfalls möglich.</p><p>– Auf Sportarten mit hohem Sturzrisiko und Stoßbelastungen sollte verzichtet werden.</p><p>Ihr Sportorthopäde in Berlin wird Sie gerne individuell zu Ihrer Sportausübung beraten.</p>

Wie läuft die Rehabilitation nach einer Hüftprothese ab?

<p>Die Rehabilitation nach einer Hüftprothese ist ein wichtiger Bestandteil des Behandlungserfolgs:</p><p>– <strong>Unmittelbar postoperativ:</strong> Bereits am ersten Tag nach der Operation werden die ersten Schritte unternommen. Die Prothese kann sofort voll belastet werden.</p><p>– <strong>Stationärer Aufenthalt:</strong> 3-5 Tage, mit täglicher Physiotherapie und Gangschule.</p><p>– <strong>Anschlussheilbehandlung („Reha“):</strong> Wird nach Ihren Wünschen eingeleitet und kann stationär oder ambulant erfolgen.</p><p>– <strong>Entlassungskriterien:</strong> Sichere, selbstständige Treppenbewältigung, stabile Gehfähigkeit mit Hilfsmitteln, schmerzarme Mobilisation.</p><p>– <strong>Langfristige Nachsorge:</strong> Regelmäßige Kontrolluntersuchungen zur Überwachung des Prothesensitzes und der Funktion.</p>

Welche Operationsverfahren gibt es für die Hüftprothese?

<p>Es gibt verschiedene Zugangswege für die Implantation einer Hüftprothese:</p><p>– <strong>Klassischer Zugang (transgluteal):</strong> Größerer Hautschnitt, Durchtrennung von Muskeln und Sehnen, längere Erholungszeit.</p><p>– <strong>Minimal-invasiver anteriorer Zugang (AMIS-Technik):</strong> Der von uns bevorzugte Zugang. Die Hüftprothese wird über einen kleinen Schnitt an der Vorderseite der Hüfte implantiert. Die Muskulatur wird geschont und nicht durchtrennt. Dies ermöglicht eine sofortige Belastbarkeit und schnellere Mobilisation.</p><p>– <strong>Posteriorer Zugang:</strong> Zugang von hinten, ebenfalls muskelsparend möglich, jedoch höheres Luxationsrisiko.</p><p>– <strong>Lateraler Zugang:</strong> Zugang von der Seite, ebenfalls mit unterschiedlichen Muskelmanschetten.</p><p>Die Wahl des Zugangs wird individuell an die Anatomie und Bedürfnisse des Patienten angepasst.</p>

Welche Prothesentypen gibt es?

<p>Für den Hüftgelenkersatz stehen verschiedene Prothesentypen zur Verfügung:</p><p>– <strong>Standard-Totalendoprothese:</strong> Ersatz von Hüftkopf und -pfanne mit einem Schaft, der im Oberschenkelknochen verankert wird.</p><p>– <strong>Kurzschaftprothese:</strong> Kürzerer Schaft, der noch knochenschonender ist und sich besonders für jüngere Patienten eignet.</p><p>– <strong>Oberflächenersatz (Kappenprothese):</strong> Nur der abgenutzte Knorpel wird ersetzt, der Kopf bleibt erhalten.</p><p>– <strong>Zementfreie Verankerung:</strong> Die Prothese wird pressfit eingebracht, der Knochen wächst in die raue Oberfläche ein.</p><p>– <strong>Zementierte Verankerung:</strong> Die Prothese wird mit Knochenzement fixiert, vor allem bei älteren Patienten mit schlechter Knochenqualität.</p><p>– <strong>Gleitpaarungen:</strong> Keramik-Keramik, Keramik-Polyethylen oder Metall-Polyethylen – je nach Aktivitätsgrad und Alter des Patienten.</p>

Was sind die Risiken einer Hüftprothesen-Operation?

<p>Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es auch bei der Hüftprothese mögliche Risiken:</p><p>– Allgemeine Operationsrisiken (Thrombose, Embolie, Infektion, Wundheilungsstörungen)</p><p>– Spezifische Risiken wie Luxation (Ausrenken der Prothese), Beinlängendifferenz, Lockerung der Prothese, Frakturen, Nerven- oder Gefäßverletzungen</p><p>– Die minimal-invasive Technik reduziert viele dieser Risiken durch den muskelschonenden Zugang und die frühzeitige Mobilisation</p><p>– Die sorgfältige Planung und präzise Operationstechnik minimieren das Risiko von Komplikationen</p><p>– Regelmäßige Nachkontrollen helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln</p>

Wann kann ich nach der Hüftprothese wieder arbeiten?

<p>Die Wiederaufnahme der Arbeit hängt von der Art Ihrer Tätigkeit ab:</p><p>– <strong>Bürotätigkeiten/Sitzende Berufe:</strong> Nach etwa 2-4 Wochen</p><p>– <strong>Leichte körperliche Arbeit:</strong> Nach etwa 6-8 Wochen</p><p>– <strong>Mittelschwere körperliche Arbeit:</strong> Nach etwa 8-12 Wochen</p><p>– <strong>Schwere körperliche Arbeit:</strong> Nach etwa 12-16 Wochen, möglicherweise mit Einschränkungen</p><p>Die individuelle Wiederaufnahme der Arbeit sollte immer in Absprache mit Ihrem Operateur und dem Betriebsarzt erfolgen.</p>